Clubberer04 – Der Weblog

18. März 2010

Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte

Einsortiert unter: Der Präsidenten-Blog — Schlagworte: , , , , , , — El Presidente @ 12:57

… unbekannte Düfte …
In Berlin einen Sieg zu vom glubb zu erleben, das ist etwas besonders Erhabenes.
Der Wahnnsinnssieg an diesem unvergessenen  Tag im Mai des Jahres 2007.

Unvergessen bleibt wohl auch der Sieg vom vergangenen Wochenende,  im März des Jahres 2009.
Nachdem in der ersten Hälfte alles wie immer schien, keine Stimmung von den Herthafans, keine Tore für den glubb, dann der Rückstand (alles so gewohnt, daß es schon nicht mal mehr frustriert) gelingt in der zweiten Halbzeit durch den so wichtigen Albert der Ausgleich.
Schäfer hält und hält, wie ein Magnet scheint er den Ball anzuziehen.
Der Siegtreffer gelingt dem aus der Versenkung zurückgekehrten Harry – die Euphorie schlägt hoch, laut und deutlich wird gejubelt
- dann die Zugabe -
zwei Explosionen lenken die Aufmerksamkeit auf die Osttribüne, und immer mehr Jungs aus dem Herthablock springen über den Graben im Stadion, stürmen den Innenraum, toben ein wenig herum, und springen wieder zurück – gefundenes Fressen für Berichterstatter.
Später wird in Foren das ungestüme Feiern Magnetos vor dem Herthablock der Auslöser gewesen sein. Manche sprechen von einer geplanten Aktion.
Vor den Augen des Stadionpublikums, der Fernsehzuschauer, unendlich vieler Handykameras Szenen, die man in Nachrichtensendungen immer wieder zu sehen bekommt. Die Bedrohlichkeit erzeugen, Ängste wecken.
Und das sicher teilweise auch zu Recht.

Wasser auf den Mühlen derer, denen aufgrund der so schwer fassbaren gefühlten Bedrohungen unserer Gesellschaft der Einzelne nicht genug überwacht werden kann.

Die Freude über den Sieg überwiegt. Berlin war rot-schwarz an diesem Wochenende. Scharenweise fielen glubbfans am Freitag abend, Samstag vor dem Spiel und nach dem Spiel  im Prenzlauer Berg ein, zogen freudestrunken vorbei an Aloe-Vera-Gesichtscreme Einkaufsläden und verwirrten, hier lebenden Stuttgartern. Sogar Siggy Schneider ließ sich im bumerang blicken. Und der glubb hat gewonnen.

Und das sollte er auch weiterhin…

8. März 2010

Der richtige Moment

Einsortiert unter: Der Präsidenten-Blog — Schlagworte: , , , — El Presidente @ 10:18

Bei Betrachtung der Tribünen vor und während des Spiels gegen Leverkusen ist aufgefallen, das manche der Zaunfahnen verkehrt herum hingen und manche nicht. Ein maschinell produziertes, tristes, einfaches Plakat in der Südkurve spricht den Zündlern von Bochum ab, glubbfans zu sein. Eine Geste, ähnlich unsinnig, unprofessionell und unkreativ, wie viele der Entscheidungen, die  nach den Vorkommnissen in Bochum gefällt wurden. Entscheidungen, die  illegale Aktionen innerhalb eines Fanblocks nicht verhindern werden, die innerhalb der Fanszene zu  offenen Konflikten führen, und einzelne Gruppen direkt diskreditiert, Sündenböcke erschafft und nicht mal halbwegs zur Lösung des Problem beiträgt.

Das Spiel in Bochum kann in vielerlei Hinsicht als Desaster bezeichnet werden – die oben beschriebenen Vorkommnisse, Alberts völlig unnötige gelbe Karte – aber ein Pünktchen gewonnen.

Am Sonntag, eine Woche später nun, Heimspiel gegen Leverkusen.
Trotz der hohen Wellen hört man bei der Liveübertragung des Spiels laut und deutlich die Unterstützung der Nordkurve, bis auf die Momente, in denen die kleine ostberliner Kneipe bumerang selbst vom Jubelgeschrei der anwesenden glubbfans erfüllt ist, in denen keiner glauben kann, was er da grade sieht.

Die Mannschaft aus der Pillendreherstadt, die in dieser Saison ausschließlich durch hervorragenden Fußball aufgefallen ist und lange als klarer Meisterschaftfavorit gehandelt wurde, besinnt sich auf seine Rolle als ewiger Zweiter und der glubb fährt daheim drei Punkte ein … nach einem wunderschönen Drei zu Null (zwei Tore allein durch Eric-Maxim Choupo-Moting) versuchen die Leverkusener zwar noch, etwas entgegen zu halten. Es reicht aber nicht. Und der glubb fährt einen Sieg zum richtigen Moment ein.

Der Nichtabstieg ist damit noch nicht gesichert. Ein Nichtabstiegsplatz bis zur nächsten Woche aber schon.
Man braucht kein Abitur um zu wissen, das der 15te Platz besser ist als der 17te.

Sieg gegen Leverkusen!

Theme: Silver is the New Black. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.