… unbekannte Düfte …
In Berlin einen Sieg zu vom glubb zu erleben, das ist etwas besonders Erhabenes.
Der Wahnnsinnssieg an diesem unvergessenen Tag im Mai des Jahres 2007.
Unvergessen bleibt wohl auch der Sieg vom vergangenen Wochenende, im März des Jahres 2009.
Nachdem in der ersten Hälfte alles wie immer schien, keine Stimmung von den Herthafans, keine Tore für den glubb, dann der Rückstand (alles so gewohnt, daß es schon nicht mal mehr frustriert) gelingt in der zweiten Halbzeit durch den so wichtigen Albert der Ausgleich.
Schäfer hält und hält, wie ein Magnet scheint er den Ball anzuziehen.
Der Siegtreffer gelingt dem aus der Versenkung zurückgekehrten Harry – die Euphorie schlägt hoch, laut und deutlich wird gejubelt
- dann die Zugabe -
zwei Explosionen lenken die Aufmerksamkeit auf die Osttribüne, und immer mehr Jungs aus dem Herthablock springen über den Graben im Stadion, stürmen den Innenraum, toben ein wenig herum, und springen wieder zurück – gefundenes Fressen für Berichterstatter.
Später wird in Foren das ungestüme Feiern Magnetos vor dem Herthablock der Auslöser gewesen sein. Manche sprechen von einer geplanten Aktion.
Vor den Augen des Stadionpublikums, der Fernsehzuschauer, unendlich vieler Handykameras Szenen, die man in Nachrichtensendungen immer wieder zu sehen bekommt. Die Bedrohlichkeit erzeugen, Ängste wecken.
Und das sicher teilweise auch zu Recht.
Wasser auf den Mühlen derer, denen aufgrund der so schwer fassbaren gefühlten Bedrohungen unserer Gesellschaft der Einzelne nicht genug überwacht werden kann.
Die Freude über den Sieg überwiegt. Berlin war rot-schwarz an diesem Wochenende. Scharenweise fielen glubbfans am Freitag abend, Samstag vor dem Spiel und nach dem Spiel im Prenzlauer Berg ein, zogen freudestrunken vorbei an Aloe-Vera-Gesichtscreme Einkaufsläden und verwirrten, hier lebenden Stuttgartern. Sogar Siggy Schneider ließ sich im bumerang blicken. Und der glubb hat gewonnen.
Und das sollte er auch weiterhin…